Kunstvolle Waffen des Orients

Kunstvolle Waffen aus dem Orient zeigen die Kunstsammlungen der Veste Coburg in ihrer aktuellen Ausstellung. Foto: Heidi Schmitt
Kunstvolle Waffen aus dem Orient zeigen die Kunstsammlungen der Veste Coburg in ihrer aktuellen Ausstellung. Foto: Heidi Schmitt

Säbel aus Persien, Sichelmesser aus Indien, Krummdolche aus Marokko – die Coburger Kunstsammlungen zeigen unter dem Titel „Kunstvolle Waffen des Orients“ 180 gefährliche Schönheiten aus dem 16. bis 20. Jahrhundert. Die Überblicksausstellung gibt Einblick in die Sammlung des Würzburger Mathematik-Professors Werner Uhlmann (1928–2011), der seine Blankwaffensammlung den Kunstsammlungen vermacht hat. Im Mittelpunkt der Schau, die auch Nicht-Waffenkundler zu faszinieren vermag, steht die Vielfalt und Perfektion der kunsthandwerklichen Gestaltung. Zu Beginn der Ausstellung erklärt eine Medienstation die Schmiedetechniken und die Verzierungsmöglichkeiten wie Ziselieren, Gravieren oder Ätzen. Gefasst sind die Klingen mit wertvollen Griffen, in denen Elfenbein, Jade, Gold, Silber und edle Steine verarbeitet sind. Mit diesen edlen Materialien manifestierten die Träger der Waffen ihren Status. Die orientalischen Waffen sind Teil der Tracht und waren weniger zum Gebrauch als Waffe bestimmt. Besonders die fein ausgearbeiteten indischen Waffen erzählen Geschichten wie aus 1001 Nacht.

Heidi Schmitt

Kunstsammlungen der Veste Coburg 6. November 2016

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