Überraschend Neues beim Coburger Glaspreis 2014

Werke der 1. Preisträgerin Karen Lise Krabbe. Foto: H. Höhn
Werke der 1. Preisträgerin Karen Lise Krabbe. Foto: H. Höhn

 

Die Ausstellung zum Coburger Glaspreis 2014 begeistert durch ihre Vielfalt und überrascht mit Künstler-Arbeiten, die völlig neue Zugänge zum Studioglas zeigen. Mit Olivin, einem dem Glas verwandten Stoff, hat die dänische Künstlerin Karen Lise Krabbe experimentiert. Für ihre Deckeldosen hat sie in einem Gussverfahren Schicht für Schicht aufgetragen. So erinnert die Arbeit an Erosionsprozesse in sandigem Gestein oder am Meeresufer. Krabbe erhielt den 1. Preis des Coburger Glaspreises 2014.

In tiefe Schichten zwischen dem Sichtbaren und dem Unterbewussten dringt der 2. Preisträger Jeff Zimmer vor. In seinen Glasbildern erzählt er von Krieg und Bedrohung. Silvie Vandenhoucke (3. Preis) lässt durch das Licht- und Schattenspiel ihrer blauen und weißen monochromen Materialbilder lebhafte Welten entstehen. Meisterhafte Beherrschung des Werkstoffs Glas zeigt Colin Reid in seinem großformatigen Ring aus klarem und roten Glas. Weitere Preise gingen an Shige Fujishiro, Anna Mlasowsky, Jeehae Kim, Maria Bang Espersen, Lásló Lukácsi, Alena Metejka und René Roubicek.

 

Die Ausstellung Coburger Glaspreis 2014 ist auf der Veste Coburg und im  Europäischen Museum für Modernes Glas bis 14. September zu sehen.

 

Ring von Colin Reid.
Ring von Colin Reid.

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