Blick in die Werkstatt Dorrmann-Wassermann

Klaus Dorrmann und Sigrun Wassermann zeigen am kommenden Sonntag im Europäischen Museum für Modernes Glas ihre Herstellungstechniken. Foto: Kunstsammlungen der Veste Coburg
Klaus Dorrmann und Sigrun Wassermann zeigen am kommenden Sonntag im Europäischen Museum für Modernes Glas ihre Herstellungstechniken. Foto: Kunstsammlungen der Veste Coburg

Sie "strickt", er walzt: Für ihre keramischen Arbeiten haben sich Sigrun Wassermann und Klaus Dorrmann ganz besondere Techniken erarbeitet. Das Coburger Keramiker-Paar zeigt am kommenden Sonntag, 23. Juni, von 11 bis 17 Uhr im Europäischen Museum für Modernes Glas Rödental wie großformatige Vasen und Objekte entstehen. Wie in einer "lebendigen Werkstatt" demonstrieren die Künstler ihre Arbeitsweise anhand von begonnenen Arbeiten in unterschiedlichem Stadium.

 

Am Anfang stehen Konzept und Entwurf. Klaus Dorrmann entwickelt seine Skulpturen zunächst im Kopf und setzt sie dann mit den im eigenen Haus entwickelten keramischen Masse um. Sigrun Wassermann macht sich zunächst kleine Skizzen und notiert sich Maße, um dann zur Tat zu schreiten. Mithilfe einer Presse entstehen etwa fingerdicke Tonstränge, mit denen sich Sigrun Wassermann Schicht für Schicht an den Aufbau ihrer Objekte macht. Klaus Dorrmann nimmt das Nudelholz oder eine breite Walze, um sich Tonplatten für die weitere Bearbeitung zu formen.  

 

Bis die Keramiken fertig sind, braucht es Zeit: Bis zu 14 Tagen kann es dauern, bis sie geformt und getrocknet sind. Erst dann geht es in die "heiße Phase", das Brennen und Glasieren. Bis zu 300 Farben können die Dorrmann-Wassermanns mit ihren selbstentwickelten Glasuren zaubern.

 

Sigrun Wassermann (geb. 1962) studierte an der Fachhochschule für Gestaltung in Kiel bei Prof. Johannes Gebhardt. Im Jahr 2007 gewann sie den 1. Preis beim internationalen 3. Creußener Keramik-Preis. Klaus Dorrmann (geb. 1958) hat bei den Keramikern Wilhelm und Elly Kuch gelernt und arbeitet seit seiner Meisterprüfung 1990 als freischaffender Keramiker. Seit 2000 betreibt er gemeinsam mit Sigrun Wassermann das Atelier in Ahorn-Wohlbach. 

 

Mit dem "Tag der Keramik" möchte Museumsleiter Dr. Sven Hauschke das Interesse der Besucherinnen und Besucher auf den vor kurzem eingerichteten Keramikkeller richten. Neben der Sammlung zeitgenössischen Glases präsentiert das Museum im Unterschoss die Sammlung zeitgenössischer Keramik von A bis Z mit Werken der wichtigen Vertreter dieser Kunst. Um 12 und 15 Uhr gibt es an diesem Tag zwei kostenlose Führungen durch die Sammlung. Von einigen Künstlern sind im Museum sowohl Keramiken als auch Glas zu entdecken, was die engen Verbindungen der beiden Disziplinen aufzeigt.

 

www.kunstsammlungen-coburg.de

www.keramik-werkstatt.de

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Der Coburger Lokalsender Radio Eins hat in seiner Rubrik "Menschen aus der Region" ein Interview mit der Autorin Heidi Schmitt geführt. Einen Zusammenschnitt des Gesprächs finden Sie unter:

http://www.radioeins.com/mediathek/kategorie/audiothek/audio/menschen-thueringen-reisefuehrer-autorin-heidi-schmitt/

Fränkische Nachrichten, 17.6.2017:

"Heidi Schmitt vermittelt ausführlich die kulturellen Höhepunkte, die neben Weimar als Wiege der deutschen Klassik und Erfurt mit dem imposanten Dom viele kleine beachtenswerte Schätze in sich vereinen. ... Die wunderbar zu lesenden Beschreibungen sind ergänzt durch viele hilfreiche und sehr detaillierte Informationen und Tipps."

 

Neue Presse Coburg

6.4.2017:

"Die Schönheiten, Schätze und Spezialitäten Thüringens stellt die Coburger Autorin Heidi Schmitt in einem opulenten Reisehandbuch vor"

 

Coburger Tageblatt, 30.3.2017:

"Detailreiches Loblied auf Thüringen"

Leserstimmen

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"Wir haben eine Woche Thüringen bereist, und da war der Führer eine wertvolle Hilfe. Besonders der Tipp Kartoffelkeller in Eisenach war so gut, daß wir gleich zweimal dorthin gingen. Vielen Dank.

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