Filigran: Arbeiten mit Jeitz-Calliste

Alain Calliste (Mitte) und Anne-Claude Jeitz demonstrieren die Technik des "verre filé" im Atelier du Verre in Sars-Poteries. Links der technische Leiter Fabrice Bon. Fotos: Heidi Höhn
Alain Calliste (Mitte) und Anne-Claude Jeitz demonstrieren die Technik des "verre filé" im Atelier du Verre in Sars-Poteries. Links der technische Leiter Fabrice Bon. Fotos: Heidi Höhn

Mit ihren Arbeiten in Filigrantechnik haben Anne-Claude Jeitz und Alain Calliste Maßstäbe gesetzt. Wie sie aus zirka zwei Millimeter dünnen Glasfäden ihre narrativen Bildwelten bauen, haben die Künstler aus Luxemburg und Frankreich im Jahr 2010 bei der Convention für Lampenglas in Coburg gezeigt. 2011 erarbeiteten beide im Rahmen ihrer Residence im französischen Sars-Poteries die mehrteilige Arbeit "Journal intime" sowie die Skulptur "Ouroboros", einem Rad mit etwa 1,80 Meter Durchmesser. Dieses Rad wird von 120 Paar Beinen angetrieben und symbolisiert eine Welt, die sich immer schneller zu drehen scheint. Es wird künftig dauerhaft im Musée du Verre Sars-Poteries in der französischen Kleinstandt an der belgischen Grenze zu sehen sein.

 

In der letzten Maiwoche 2013 hielten Anne-Claude Jeitz und Alain Calliste einen Workshop im Atelier du Verre ab, bei dem fünf Teilnehmer/innen aus Frankreich, Belgien und Deutschland sowie mehrere Mitarbeiter des Museums die Arbeit mit "verre filé" kennenlernen konnten. Das geräumige Lampenglasatelier bietet beste Voraussetzungen für Unterricht und Arbeit. Und die Mitarbeiter der Einrichtung, allen voran der technische Leiter Fabrice Bon, sorgten für kreatives Wohlfühlklima.

 

Während die Neubaupläne für das Museum du Verre reifen - im Jahr 2015 hofft man den Neubau des dann "größten Glasmuseums in Europa" eröffnen zu können - wird auch im Atelier du Verre immer wieder investiert: Soeben wurde ein neuer Heißglasofen installiert. Internationale Künstler - in diesem Jahr untern anderem Kristina Logan, Fernando Agostinho und Perrin & Perrin - unterrichten hier in den Sommermonaten die verschiedensten Glastechniken von Kaltbearbeitung über Lampenglas bis hin zu den verschiedenen heißen Techniken an den Öfen.

 

Informationen zu den Kursen:

 

http://museeduverre.cg59.fr/fr/Accueil/Atelier/Luniversit%C3%A9duverre.aspx

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Neuerscheinung

Reiseführer Thüringen, von Heidi Schmitt, Michael Müller Verlag, 416 Seiten und herausnehmbare Karte,

19,90 €, ISBN 978-3-

95654-474-3.

Presseschau

Der Coburger Lokalsender Radio Eins hat in seiner Rubrik "Menschen aus der Region" ein Interview mit der Autorin Heidi Schmitt geführt. Einen Zusammenschnitt des Gesprächs finden Sie unter:

http://www.radioeins.com/mediathek/kategorie/audiothek/audio/menschen-thueringen-reisefuehrer-autorin-heidi-schmitt/

Fränkische Nachrichten, 17.6.2017:

"Heidi Schmitt vermittelt ausführlich die kulturellen Höhepunkte, die neben Weimar als Wiege der deutschen Klassik und Erfurt mit dem imposanten Dom viele kleine beachtenswerte Schätze in sich vereinen. ... Die wunderbar zu lesenden Beschreibungen sind ergänzt durch viele hilfreiche und sehr detaillierte Informationen und Tipps."

 

Neue Presse Coburg

6.4.2017:

"Die Schönheiten, Schätze und Spezialitäten Thüringens stellt die Coburger Autorin Heidi Schmitt in einem opulenten Reisehandbuch vor"

 

Coburger Tageblatt, 30.3.2017:

"Detailreiches Loblied auf Thüringen"

Leserstimmen

"Wertvolle Hilfe"

"Wir haben eine Woche Thüringen bereist, und da war der Führer eine wertvolle Hilfe. Besonders der Tipp Kartoffelkeller in Eisenach war so gut, daß wir gleich zweimal dorthin gingen. Vielen Dank.

Hasso v. Samson, Hannover

Weiterhin erhältlich:

Heidi Höhn, André Gutgesell (Hrsg.):

"Kunst aus der Flamme - Zeitgenössisches Lampenglas in Europa"

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